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Empathie (im Coaching): never fake it.

Empathie, die Fähigkeit, sich in die Gefühle und Erfahrungen anderer einzufühlen, ist ein wesentlicher Bestandteil des menschlichen Miteinanders. Doch nicht jede empathische Geste ist authentisch. In diesem kleinen Diskurs werden wir die Unterschiede zwischen echter und falscher Empathie untersuchen und die Auswirkungen auf zwischenmenschliche Beziehungen und das allgemeine Wohlbefinden beleuchten.



Echte Empathie ist tiefer als bloßes Mitgefühl oder oberflächliche Gesten. Sie erfordert ein authentisches Verständnis für die Gefühle und Bedürfnisse anderer. Echte Empathie bedeutet, sich aktiv in die Lage des anderen zu versetzen und sein Leiden oder seine Freude auf einer emotionalen Ebene zu teilen - auch ohne jeden Neid. Sie ist von Aufrichtigkeit und Wertschätzung geprägt und fördert eine tiefere Verbundenheit zwischen den Menschen.


Fake-Empathie ist im Gegensatz dazu meist oberflächlich und immer negativ-manipulativ: leere Phrasen oder Gesten kommen zum Einsatz, die dazu dienen, das Vertrauen anderer zu gewinnen oder sie zu beeinflussen, ohne echtes Mitgefühl oder Verständnis zu zeigen. Fake, also falsche Empathie, kann auch selektiv sein, indem sie nur für bestimmte Personen oder Gruppen gezeigt wird, während andere ignoriert oder abgewertet werden (Emotionale Ausgrenzung).


Die Auswirkungen von echter und falscher Empathie auf zwischenmenschliche Beziehungen sind signifikant. Echte Empathie stärkt das Vertrauen und die Bindung zwischen den Menschen, fördert ein Gefühl der Verbundenheit und schafft ein sicheres, geborgenes und unterstützendes Umfeld. Falsche Empathie hingegen kann das Vertrauen und die Integrität in Beziehungen untergraben, da sie das Gefühl der Authentizität und Aufrichtigkeit vermissen lässt.


Das ehrliche, unvoreingenommene Interesse am Anderen ist die einzige Haltung, die ein guter Coach innehaben sollte.

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