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Long time no cc.

Das Verwenden des „cc”-Feldes in E-Mails hat in bestimmten Kontexten fatale negative Auswirkungen. Diese Auswirkungen betreffen ganz explizit die Verantwortung, die Kommunikation und die Führung innerhalb eines Teams. Carbon Copy.... seriously ?


Kein Geheimnis:



Das häufige Verwenden von „cc” ist ein Wink mit dem Zaunpfahl, dass Entscheidungen oder Informationen nicht klar und direkt kommuniziert werden. Anstatt die primären Empfänger direkt anzusprechen (im „To”-Feld), werden zusätzliche Personen in „cc” gesetzt. Dies erweckt den Eindruck, dass der Absender versucht, die Verantwortung oder die Konsequenzen einer Entscheidung auf mehrere Schultern zu verteilen. Dies ist besonders bedenklich in Führungssituationen, wo klare Kommunikation und Übernahme von Verantwortung wichtig sind.


Führungskräfte werden typischerweise für ihre Fähigkeit geschätzt (und danach auch ausgewählt), klare Entscheidungen zu treffen und die notwendigen Informationen direkt an die relevanten Parteien zu kommunizieren. Das Überfluten des „cc”-Feldes ist ein Zeichen dafür, dass die Führungskraft Schwierigkeiten hat, Entscheidungen zu treffen oder Konflikte anzusprechen. So wird man leicht zur Lachnummer in der Teeküche.


Eine überbordende Anzahl von Personen in jede E-Mail einzubeziehen, führt dazu, dass die Empfänger eine große Anzahl von Nachrichten erhalten, von denen viele fuer sie objektiv nicht direkt relevant sind. Dadurch wird die Inbox überlastet und wichtige Informationen werden übersehen oder ignoriert - unbewusst und manchmal auch absichtlich. Dies hemmt mittelfristig den Arbeitsfluss im Team.


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